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02. Mai 2017

Zahlreiche Besucher feierten den Tag der Arbeit in Hip

„Ist es überhaupt noch zeitgemäß, den Tag der Arbeit und der Arbeiterbewegung zu feiern?“ – Mit dieser provokanten Frage eröffnete Rainer Herbrecher vor zahlreichen Besuchern die offizielle 1. Mai-Veranstaltung am Kreuzwirtskeller und beantwortet sie anschließend mit einem deutlichen „Ja!“.

Weil es in der Arbeitswelt trotz anhaltend guter Wirtschaftlage nicht gerecht zugehe, Menschen bis zu den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gefordert werden und zu viele Arbeiter nur den Mindestlohn erhalten, sei dieser Tag so aktuell wie eh und je.

Rainer Herbrecher und Herbert Eckstein

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rainer Herbrecher und Landrat Herbert Eckstein

Als Festredner war heuer Landrat Herbert Eckstein eingeladen. Angetan mit einer roten Krawatte begeisterte der engagierte Rother Landrat mit einer fulminanten Rede, in der der politische Rundumschlag genauso wenig fehlte wie konkrete Zahlen und Beispiele, direkt auf den Landkreis Roth herunter gebrochen. Man merkt ihm an, wie sehr ihn das Thema Ungerechtigkeit bewegt und wie sehr es ihn treibt, Lösungen zu finden. „Wir müssen in kleineren Rahmen denken. Bundes- und Landespolitik sind zu weit weg von den Menschen, während die Kommunen direkt bei ihnen sind. Und es gibt meist individuelle Gründe dafür, dass manche Menschen außen vor bleiben, so dass man auch auf sie zugeschnittene Lösungen finden muss“.

In der sich anschließenden gemütlichen Gesprächsrunde – Herbert Eckstein ist schon nicht mehr dabei – weiß die langjährige Kreisrätin Christine Rodarius zu berichten, dass Roth – wie alle anderen bayerischen Landkreise auch – 2005 mit der Umstrukturierung der Bundesagentur die Möglichkeit hatte, sich für eine Verwaltung des Jobcenters in Roth in Eigenregie zu entscheiden.

„Damit hätten wir individuellere Konzepte schnüren können.“ – Doch die SPD-Kreistagsfraktion hatte damals keine Mehrheit im Kreistag gefunden und dadurch eine Chance zur besseren Hilfe Betroffener vergeben.

Gemeinsame „Urwahl“ des SPD-Landesvorsitzenden

Vor dem offiziellen Teil der Veranstaltung hatten die Genossen und interessierte Gäste die Gelegenheit genutzt, gemeinsam die Vorstellungsfilme der sechs Kandidaten für den bayerischen SPD-Landesvorsitz anzusehen. Wer seine Briefwahlunterlagen dabei hatte, konnte anschließend wählen und auf Wunsch seine Unterlagen auch in der extra aufgestellten „Wahlurne“ einwerfen, deren Inhalt dann von der SPD Hilpoltstein gesammelt verschickt wurde.

Bis zum 10. Mai können alle bayerischen SPD-Mitglieder in Form einer „Urwahl“ ihre Stimme für einen der sechs zur Wahl stehenden Kandidaten abgeben. Die Tendenz in Hilpoltstein – zumindest wenn man die abgegebenen Stimmen der 1. Mai Veranstaltung betrachtet – zeichnet ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Natascha Kohnen und Florian von Brunn ab.

 


 

Presse:
Artikel Hilpoltsteiner Kurier (01.05.2017):
Einsatz für bessere Arbeitswelt bleibt zeitgemäß

Artikel Hilpoltsteiner Kurier (02.05.2017; zur Urwahl des SPD-Landesparteivorsitz):
Es kann nur zwei geben

 

Weitere Fotos vom 1. Mai 2017

  • Maifeier Hilpoltstein
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