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SPD Hilpoltstein

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29. Oktober 2017

Aufwändiges SPD-Projekt zum Umwelttag

Die Hilpoltsteiner SPD beteiligt sich seit Jahren regelmäßig am Umwelttag. Heuer startete sie ein neues ambitioniertes Projekt: Nach Absprache mit der Stadt und dem LBV schuf man an der alten Kläranlage Zell die Voraussetzungen für eine ökologisch wertvolle Blumenwiese. Außerdem wurden die Bachbepflanzung verstärkt und am Wegrand drei heimische Obstbäume gepflanzt.

„Potenziale für eine standortangepasste blütenreiche Wiese“ hatte der LBV, den die SPD Hilpoltstein im Vorfeld als Berater hinzugezogen hatte, dem idyllischen Grundstück zwischen Lochmühle und Zell bescheinigt. Dass sich diese Potenziale bislang nicht entfalten konnten, lag vor allem an der bisherigen Pflege der Grünfläche: Die Wiese war mit Traktoren gemäht und das Schnittgut als Mulch liegengelassen worden. Die daraus folgende Bodenverdichtung ließ ein Durchkommen von besonders für Insekten lukrativen Kräutern und Wiesenblumen deshalb nicht zu. „Entmulchen!“ war daher erstmal die Devise.

Gelände bei Zell Gelände bei Zell

Käs‘ mit Verspätung gegessen 😉

„Spätestens um zwölf Uhr könnte der Käs‘ gegessen sein“, hatten die Beteiligten noch während der Planung ihres Umwelttages im Vorfeld gemutmaßt – und sich dabei ordentlich verschätzt. Immerhin hatte sich die SPD-Crew aber um die Zeit bereits eine kurze Pause gegönnt und derweil die von der Stadt für alle Umwelthelfer spendierte Stadtwurst verputzt. Frisch gestärkt hatte man den Mulch dann einige Zeit später auf dem gesamten Grundstück ausgekratzt und zu zahlreichen Haufen aufgetürmt. Deren Abtransport musste jedoch auf die darauf folgende Woche verschoben werden, weil der Pyraser Bio-Wertstoffhof schon geschlossen hatte.

Weitere Maßnahmen in den folgenden Tagen umgesetzt

Gelände bei Zell Gelände bei Zell

Neben dem Entmulchen der Wiese galt ein weiteres Augenmerk vor allem dem Bach, der das Grundstück im Westen begrenzt. Dessen teilweise nur lückenhaft bewachsenes Ufer wurde mit Weidenstecklingen aufgefüllt. Sie sind als zukünftige „Bienenweiden“ gedacht und werden, zu Bäumen gewachsen, zudem das Gewässer stärker beschatten, wodurch dessen Eigenreinigungskraft erhöht wird. Am Wegrand wurden außerdem drei Obstbäume (Zwetschge, Birne, Apfel) gepflanzt, die von zwei Genossinnen und dem SPD-Ortsverein gespendet wurden.

Auf Anregung der SPD Hilpoltstein wird das Grundstück in das städtische Verzeichnis für „ökologische Ausgleichsflächen“ aufgenommen. Wir wünschen der Natur viel Erfolg bei der „Rückeroberung“!

 

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