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Kommunalwahl 2020: Das Programm der SPD Hilpoltstein

Wasser ist unser kostbarstes Gut.

Wasser ist unser kostbarstes Gut. Das wissen wir nicht erst, seit der Klimawandel mit den heißen Sommern, geringeren Niederschlägen und Starkregen-Ereignissen auch bei uns nicht mehr wegzudiskutieren ist. Wasser brauchen wir nicht nur als Lebensmittel Nr. 1, sondern natürlich auch im Haushalt, verstärkt in der Landwirtschaft und selbst beim Waldumbau in der Forstwirtschaft. Eine eigene städtische Wasserversorgung beinhaltet vielfältige Bereiche: Tiefbrunnen – Wasseraufbereitungsanlagen – Wasserleitungen und erfordert damit eine hohe Investitionsbereitschaft. Nicht anders ist es beim Abwasser: Das verschmutzte Wasser muss so gut es geht gereinigt werden, bevor wir es in unsere Bäche und Flüsse einleiten. Hier liegt der Investitionsbedarf ebenfalls sehr hoch für: Abwasserleitungen – Pumpstationen – Kläranlagen – Klärschlammentsorgung.

  • Wasserversorgung in kommunaler Hand lassen – keine Privatisierung
  • weiterhin hohe Wasserqualität
  • Erhöhung der Versorgungssicherheit
  • stabile Gebühren
  • Zisternenförderung
  • Erhöhung der Reinigungsqualität
  • mehr Umweltschutz durch Kanalsanierungen

Keine Privatisierungen zulassen.

Mit unseren städtischen Tiefbrunnen haben wir eine ausgezeichnete und zukunftsfähige Trinkwasserversorgung, die wir unbedingt erhalten und bewahren wollen. In den letzten Jahren kam immer wieder die (europäische) Diskussion um eine Privatisierung der Wasserversorgung auf. Gemeinsam mit vielen Organisationen konnte in Deutschland dieses Thema glücklicherweise wieder zu den Akten gelegt werden. Beispiele aus anderen Ländern zeigen, wie gefährlich eine Privatisierung ist, mit der nämlich – zumindest in den ersten Jahren – viel Geld zu verdienen ist: Das Wasser wird verkauft, die Preise steigen, die Anlagen werden nicht mehr modernisiert und verfallen. Letztlich muss dann doch wieder die öffentliche Hand (und damit die Bevölkerung) einsteigen und die maroden Anlagen teuer sanieren.

Für die Ergiebigkeit und Langlebigkeit unserer Tiefbrunnen ist es wichtig, diese nicht zu übernutzen, also zu viel Wasser zu entnehmen. Deswegen sind wir alle aufgefordert, sparsam mit unserem Trinkwasser umzugehen. Für neue Baugebiete ist es zwischenzeitlich Standard, Regenwasserzisternen zu bauen. Der nachträgliche Einbau ist mit mehr Aufwand und Kosten verbunden und kann ggfs. mit einem kleinen finanziellen Anreiz seitens der Stadt gefördert werden.

Dank einer geschickten Verteilung der Entnahme des Rohwassers aus unseren Brunnen sowie deren Vermischung in unseren beiden Wasserwerken konnten sich die Pegel der Mindorfer Brunnengruppe wieder deutlich erholen und erhöhen. Die Stilllegung des Brunnens mit der höchsten (natürlichen) Uranbelastung hat zur deutlichen Reduzierung mit diesem Stoff geführt. Die Wiederinbetriebnahme des Brunnens V steigert die Versorgungssicherheit. Damit ist sichergestellt, dass wir auch künftig bestes Trinkwasser in ausreichendem Umfang zur Verfügung stellen können. Und dies – trotz der immensen Investitionen – zu einem absolut fairen und günstigen Preis. Wo können wir noch so geringe Steigerungen über einen langen Zeitraum von 15 Jahren verzeichnen, wie bei unseren Wasser- und Abwassergebühren? 2006 kosteten 1.000 Liter Wasser 1,20 € und 1.000 Liter Abwasser 2,75 €. In 2020 zahlen wir 1,45 € für das Wasser und 3,10 € für das Abwasser! In der Zukunft laufen weiterhin hohe Investitionen im Bereich Wasser und Abwasser auf, was allein aufgrund der Leitungslänge von jeweils ca. 150 km nachzuvollziehen ist. Auch diese Leitungen stellen städtisches Vermögen in einer Größenordnung von mehreren Millionen Euro dar, das es durch stetige Unterhalts- und Erneuerungsmaßnahmen zu erhalten gilt.

Die beste Reinigungsleistung all unserer Kläranlagen hat aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung die Zentralkläranlage in Hilpoltstein. Auch die Kläranlage im größten Ortsteil Meckenhausen verfügt über eine gute Leistungsfähigkeit. Deutlich schlechter sind die kleinen Kläranlagenteiche in einigen Ortsteilen, die gerade im Winter eine „nicht so gute“ Abwasserqualität erreichen. Deshalb war die Entscheidung des Stadtrates richtig, diese noch vorhandenen kleineren Kläranlagen aufzulassen und das dort gesammelte Abwasser nach Hilpoltstein in die Großanlage zu leiten. Dies führt auf der einen Seite zwar zu sehr hohen finanziellen Aufwendungen, aber auf der anderen Seite dann doch zu einer deutlich verbesserten Ökologie unsere Bäche und Flüsse, in die vorher das „nicht so gut“ gereinigte Abwasser der Kleinkläranlagen floss und teilweise noch fließt. Mit dem Auflassen der Kleinkläranlagen in den verschiedenen Ortsteilen wird gleichzeitig auch das dörfliche Wasser- und Abwassersystem mit saniert bzw. erneuert. Dies sorgt für eine intakte und moderne Infrastruktur, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer bedeutend ist. Dass insbesondere das Abwasserleitungsnetz ständig untersucht, unterhalten und bei Bedarf erneuert werden muss, versteht sich von selbst. Fließt Abwasser durch defekte Leitungen in den Untergrund, wird nicht nur der Boden verunreinigt, es besteht auch die Gefahr der Verunreinigung des Grund- und Trinkwassers – und dies ist unbedingt zu vermeiden bzw. zu verhindern.

 

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