Geht es der Wirtschaft gut, geht es auch der Stadt gut. Verantwortlich und sensibel mit dem Verbrauch von Grund und Boden umzugehen, auch diesem Ziel verschreiben wir uns in unserer Wirtschaftspolitik. Durch die Ausweisung des Gewerbegebietes am Kränzleinsberg und den Dialog mit den Betrieben haben wir hervorragende Voraussetzungen für ansiedlungswillige Firmen geschaffen. Die Hilpoltsteiner SPD setzt weiterhin auf:
- ein ausgeglichenes Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Flächenverbrauch
- die aktive Ansiedlung mittelständischer Betriebe mit hochwertigen Arbeitsplätzen
- ausreichende Gewerbeflächen für ansiedlungswillige Firmen, z. B. durch Erweiterungen der Gewerbegebiete Sindersdorf und Hilpoltstein
- Nachdenken über ein interkommunales Gewerbegebiet am Kasernenstandort Roth
- einen regelmäßigen Dialog mit den Gewerbetreibenden
ERLÄUTERUNGEN:
Der Erhalt unserer ländlichen Struktur erfordert einen maßvollen Umgang mit unseren Flächen. Daher soll die wirtschaftliche Entwicklung nicht auf Kosten unserer Landschaft erfolgen. Wir werden weiterhin sehr genau darauf achten, wie sich potentielle Betriebe in unsere nachhaltige Flächen- und Umweltpolitik integrieren lassen. In den letzten sechs Jahren haben wir gezeigt, dass es geht: Klasse statt Masse – Qualität vor Quantität. Großansiedlungen mit Dumpinglöhnen hatten in Hilpoltstein keine Chance. Dafür sind durch die Ansiedlung vieler mittelständischer Betriebe hochwertige Arbeitsplätze auf geringer Fläche entstanden. So soll es nach Meinung der SPD auch weiter gehen.
Gewerbegebiete sollen nicht auf der grünen Wiese entstehen, sondern sich an bestehende Ansiedlungen angliedern. Eine Nutzung von bereits versiegelten Flächen ist hier der ökologisch sinnvollste Weg. Darum halten wir es für absolut erstrebenswert, den Kasernenstandort Roth zusammen mit der Kreisgemeinschaft als gemeinsames Gewerbegebiet zu erschließen und sich Ausgaben wie Einnahmen zu teilen.


