SPD Hilpoltstein

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Kommunalwahl 2020: Das Programm der SPD Hilpoltstein

Kultur ist der Kitt der Gesellschaft, Tourismus das I-Tüpfelchen.

Kunst und Kultur, Tradition und Moderne sind der Kitt einer Gesellschaft. Nichts stiftet mehr Identität mit der Heimat als die Beschäftigung mit dem Geerbten, der Geschichte im Kleinen wie im Großen, der gelebten kulturellen Gegenwart. Ohne kulturelles Leben ist eine Stadt tot – oder höchstens eine graue Maus. Ein weit gefasster Kulturbegriff, verbunden mit einem kommunalen Marketingkonzept bildet das Grundgerüst für den Aufschwung der Stadt Hilpoltstein.

Traditionelle Veranstaltungen wie das Burgfest mit Trödelmarkt oder das Burgtheater wurden ergänzt durch das Ritterfest, das Mali-Fest, die Sommer-End-Party, HIP LIVE und andere zuschauerträchtige städtische „Events“. Der Challenge Roth verwandelte die Stadt Hilpoltstein und den Solarer Berg zu einem weltbekannten Mekka des Triathlonsports, die Hilpoltsteiner Tischtennisspieler machen das ganze Jahr über Sympathie-Werbung für Stadt und Region, die Schützen schießen auf höchstem Niveau, Kanal und Rothsee ziehen ebenso viele neue Gäste an wie manche Messe in Nürnberg, Ingolstadt oder gar München. Die vorbildlich sanierten Bildungseinrichtungen des Landkreises, der Stadt und der kunst- und kultur-affinen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, die Kunstwerke im öffentlichen Raum sorgen ebenso für einen großen kulturellen Hintergrund wie die erstklassige Hilpoltsteiner Musikschule, der Jugendtreff in der ehemaligen Mädchenschule, der Museums- und Heimatverein, die auf Top-Niveau musizierende Stadtkapelle sowie die ebenfalls hervorragende Blaskapelle Jahrsdorf und die Musikkapelle Meckenhausen sowiezahlreiche ausgezeichnete Chöre in Stadt und Land.

Die Hilpoltsteiner Burganlage, das Haus des Gastes mit der Volkshochschule, das Museum im „Schwarzen Ross“, die vielen Hilpoltsteiner ehrenamtlich Arbeitenden, die Heimatforscher, Kulturschaffenden, Stadtführer, die große Stadtbücherei und nicht zuletzt die Hilpoltsteiner Residenz mit ihrem großartigen, überregional beachtenswerten Decken-Stuck bringen Gäste und Einheimische zum Staunen. Die ebenso schön sanierte, bedeutende Stadtpfarrkirche oder die Wehrkirche in Mindorf sind weitere kulturelle Anlaufpunkte für Gläubige und für Touristen.

Wir setzen auf:

  • langfristige Attraktivierung des Burgareals inkl. des Haus des Gastes und des Krankenhauses – zusammen mit dem Landkreis. Wir können uns eine Jugendherberge und/oder einen Kultursaal vorstellen.
  • Weiterentwicklung des kulturellen und touristischen Angebotes mit Schwerpunkt auf Fahrradtourismus und Tagestouristen
  • ein Hotel in der Nähe des Rothsees
  • mehr Kunst im öffentlichen Raum
  • Fortführung des Kreuzwirtskellers als SPD-Arbeitskreis
  • Förderung der Städtepartnerschaft
  • digitaler Schaukasten am Rathaus

Hilpoltstein hat mächtig aufgeholt.

Was im Mittelalter richtig war, kann heute nicht falsch sein: Ohne funktionierende gastronomische Betriebe und Hotellerie geht in einem zentralen Ort gar nichts. Hier hat Hilpoltstein in den letzten Jahren mächtig aufgeholt, es besteht aber noch Luft nach oben. Doch gerade die jungen Leute und die ständig wachsende Zahl an Touristen bevölkern die Hilpoltsteiner Kneipen und Biergärten immer stärker: Sie bringen, dank der Sanierung der Betriebe, Leben in die Bude. Weitere Beherbergungsbetriebe auf gutem Niveau könnten helfen, um im Fränkischen Seenland eine weit bedeutendere Rolle zu spielen. Dazu gehört auch ein Hotelbetrieb am Rothsee. Es ist zwar noch nicht konkret, aber sollten sich die angedachten Planungen eines Sport- und Familienhotels mit Hallenbad verwirklichen lassen, wäre die SPD demgegenüber sehr positiv eingestellt.

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Von der Blüte im Mittelalter (sogar ein Teil des weltweit einzigartigen Hedwigsbechers wurde auf der Burg gefunden) bis zum allmählichen Niedergang im 18. und 19. Jahrhundert hat Hilpoltstein fast 1.000 Jahre gebraucht. Erst in den letzten 50 Jahren begann wieder ein anfangs langsamer, dann jedoch stetiger Aufstieg.

Nach der Gebietsreform und dem Verlust des Status einer Kreisstadt drohte erst mal ein Absturz: keine überörtlichen Behörden mehr, später wurde auch noch das Kreiskrankenhaus geschlossen. Doch das Neue Fränkische Seenland und vor allem die vom Freistaat Bayern geförderte und den Kommunalpolitikern vehement betriebene Altstadtsanierung sorgten für die Wende: Hilpoltstein besann sich auf seine große Geschichte, sanierte und investierte mächtig und wurde innerhalb der letzten 30 Jahre zur attraktiven Burgstadt am Rothsee.

Dass mit dem Burgareal mitsamt dem Krankenhaus in den nächsten Jahren etwas passieren muss, ist schon an der äußeren Gebäudesubstanz des Krankenhauses ablesbar. Für uns nach wie vor als Wunschnutzung vorgesehen ist eine Jugendherberge. Es würde sich anbieten, das Areal zusammen mit dem Haus des Gastes als Gesamtkonzept zu entwickeln. Ein Kultursaal könnte sich in dieses Konzept integrieren.

Noch ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber Hilpoltstein, als im Altersdurchschnitt fast „jüngste“ Stadt im Landkreis Roth, wächst seit Jahren kräftig, selbst die Prognosen für die kommenden Jahre geben Anlass zur Zuversicht: Die Stadt trotzt mit dem größten prognostizierten Zuwachs im Landkreis dem Bevölkerungsrückgang. Hilpoltstein hat Zukunft. Zukunft durch Herkunft.

 

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