SPD Hilpoltstein

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Kommunalwahl 2020: Das Programm der SPD Hilpoltstein

Unsere Ortsteile: Ein Schatz für die Stadt.

Hilpoltstein ist seit der Gebietsreform in den 70er Jahren zu einer Großgemeinde mit 90 km² und 32 Ortsteilen zusammengewachsen. Aus dem anfänglich teilweise mit großer Skepsis verfolgten Zusammenschluss ist mittlerweile eine Gemeinschaft gewachsen, auf die alle Hipperer stolz sein und diesen Stolz auch selbstbewusst nach außen tragen können. Dies ist gelungen, ohne dass unsere Ortsteile ihre Identität verloren haben. Vielmehr haben alle unsere Dörfer ihre Traditionen bewahren, fortsetzen und fördern können. Während in vielen Regionen Bayerns Dörfer vom Aussterben und Verlust ihrer Identität bedroht sind, wachsen unsere auch kleineren Ortsteile oder sind zumindest von der Bevölkerungszahl her stabil. Dies ist uns wichtig, weswegen auch in Zukunft städtische Investitionen in großem Umfang in unsere Dörfer fließen werden.

  • Radwegeausbau vorantreiben, z.B. mit den Verbindungen
    • Karm – Meckenhausen
    • Mindorf – Pyras
    • Hip – Solar
    • Weinsfeld – Offenbau
    • Hilpoltstein – Mörlach
    • Ausbau von Hilpoltstein – Heuberg
    • Hofstetten – Pyras
  • ÖPNV weiter fördern
    • Markierungen für Rufbusse und Taxis verbessern, Mitfahrbänke einführen
    • Anbindung Richtung Freystadt zusammen mit dem Landkreis verbessern
  • Stabilisierung der Bevölkerungszahlen durch kleine Baugebiete und Abrundungssatzungen
  • Förderung des Breitbandausbaus

Gemeinsam sind wir stark.

Ohne seine Ortsteile wäre Hilpoltstein eine Gemeinde mit lediglich ca. 8.000 Einwohnern, allenfalls halb so schön und vielfältig wie jetzt. Eine Stadt ohne größere Bedeutung und Einfluss im Landkreis Roth. In der Gesamtheit hingegen sind wir stark: wir sind nicht nur Mittelzentrum, sondern haben uns eindeutig zum Zentrum des südlichen Landkreises entwickelt. Deshalb wollen wir unsere Dörfer weiterhin stärken durch Verbesserung der Infrastruktur und Unterstützung der lokalen Gruppierungen.

Mobilität stärken heißt die Devise.

Das oberste Ziel der bayerischen Landesplanung ist die Gleichheit der Lebensbedingungen im ganzen Land. Dies ist auch unser oberstes Ziel für unser Stadtgebiet. Deswegen setzten wir uns konsequent für das schnelle Internet für alle Ortsteile in unserem weiterhin stark ländlich geprägten Gemeindegebiet ein. Dies betrifft nicht nur die Ausnutzung aller Förderprogramme, sondern auch die vorausschauende Verlegung von Leerrohren/Speedpipes.

Die Mobilität im ländlichen Raum ist sicherlich eine andere als in den Städten. Dennoch muss es auch hier zu deutlichen Veränderungen kommen. Das Auto wird weiterhin seine berechtigte Existenz haben, sicherlich mit anderen Antrieben und weniger Umweltschädlichkeit. Aber die Angebote für den Öffentlichen Personennahverkehr müssen – auch unter dem Gesichtspunkt der Alterung unserer Bevölkerung – gestärkt werden. Zusammen mit dem Landkreis sind wir hier schon einen großen Schritt vorangekommen: 15 täglich mögliche Fahrten von jedem Ortsteil in den Kernort und wieder 15 Fahrten zurück (Linie 633.1) hat es so noch nicht gegeben. Die Anbindung an die Gredl Bahn in Hilpoltstein oder an den Regionalbahnhof Allersberg wurde deutlich verbessert, genauso wie die Taktfrequenz der Gredl. Dies ist ein guter Ausgangspunkt, der weiter verbessert werden muss. Sei es durch eine neue Verbindung Richtung Freystadt oder neue Ideen wie z.B. Mitfahrbänken. Der Erhalt „unserer“ Gredl ist uns äußerst wichtig. Eine S-Bahn-Anbindung würde für Reisende nach Nürnberg eine neue Qualität bringen und für die Gredl zusätzliches Potential erschließen.

Radwege vernetzen.

Geh- und Radwege zwischen den Ortsteilen werden nicht nur von der steigenden Zahl der Radtouristen gerne angenommen, sondern spielen für die Vernetzung und die sichere Verbindung zwischen den Dörfern für die sog. schwächeren Verkehrsteilnehmer eine immer größere Rolle. Nicht umsonst wird das Fahrrad als das Verkehrsmittel der Zukunft in allen Studien dargestellt. Dies bedeutet für uns, weiterhin in diesem Bereich kräftig zu investieren.

Rahmenbedingungen müssen stimmen.

Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger leben gerne in ihren Dörfern. Das wollen und müssen wir weiter unterstützen, z.B. durch riesige Investitionen in unsere Infrastruktur. Eine gute städtische Infrastruktur ist die Basis für die Lebens- und Zukunftsfähigkeit unsere Ortsteile. Damit auch die jungen Leute die Möglichkeit haben, in unseren Dörfern zu bleiben, brauchen sie Möglichkeiten zum Wohnen. Dies erfordert selten die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Meistens besteht die Möglichkeit, im elterlichen Gebäude zu erweitern, ein ehemaliges landwirtschaftliches Nebengebäude umzunutzen/zu ersetzen oder eine freie Fläche innerhalb des Dorfes zu bebauen. Falls dies nicht möglich ist, kann die Stadt in den meisten Fällen – bei Vorliegen entsprechender Flächen und rechtlicher Gegebenheiten – durch sog. Außenbereichs- oder Abrundungssatzung Baurecht schaffen. Dies ist nicht immer einfach, hat in der Vergangenheit jedoch gut funktioniert und wird in der Zukunft sicherlich vermehrt an Bedeutung gewinnen. Diesen (rechtlichen) Spielraum werden wir weiterhin verstärkt nutzen.

 

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